KI-Dokumentation ist da. Behandlungen dokumentieren sich fast von selbst.
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Spracherkennung in der Zahnarztpraxis: Diktat, Live-Erkennung oder KI-Dokumentation

Diktat, Live-Spracherkennung oder KI-Dokumentation: Was die drei Generationen der Spracherkennung in der Zahnarztpraxis unterscheidet, wie Sie Genauigkeit testen und welche zu Ihrer Praxis passt.
8.10.2026
|
6
min.
Bild der Roger Autorin Ariane Schmidt
Colin Kolmel
Praxismanagerin und Assistentin in hellblauer Kleidung lächeln am Schreibtisch im Praxisbüro über ein Tablet, Spracherkennung in der Zahnarztpraxis

Spracherkennung in der Zahnarztpraxis gibt es in drei Generationen: Diktat, Live-Spracherkennung und KI-Dokumentation wie die von Roger, die Leistungen direkt ins PVS schreibt. Bei den ersten beiden entsteht Text, bei der dritten entstehen strukturierte BEMA- und GOZ-Positionen.

Ein Behandler verlässt das Zimmer, der nächste Patient wartet schon, und die Dokumentation des letzten Eingriffs ist noch offen. Genau dort setzt jede Form der Sprachdokumentation an. Die folgende Übersicht zeigt, was die drei Ansätze im Praxisalltag unterscheidet:

GenerationWann wird gesprochenWas entstehtWas bleibt für das Team
DiktatNach der BehandlungEin Text, der geschrieben oder übertragen werden mussAbtippen, Prüfen, Abrechnung der Leistungen
Live-SpracherkennungWährend der BehandlungText in der KarteikarteKorrigieren, Leistungen separat erfassen
KI-DokumentationIm normalen PraxisablaufStrukturierte BEMA- und GOZ-Positionen im PVSDas Ergebnis kontrollieren

Wie funktioniert Spracherkennung in der Zahnarztpraxis?

Spracherkennung wandelt Gesprochenes in Text um. Die drei Generationen unterscheiden sich darin, wann gesprochen wird und was danach mit dem Text passiert. Es ist eine technische Entwicklung, keine Verkaufsstufenleiter: Für manche Praxen reicht die erste Stufe völlig aus.

Entscheidend ist die Frage, die am Ende jeder Behandlung steht: Wer überträgt das, was gesagt wurde, in Leistungen, die abgerechnet werden können? Wo diese Arbeit beim Team liegt, bleibt der Zeitgewinn klein. Wo sie die Software übernimmt, wird er spürbar. Wie viel Verwaltung sonst am Praxisteam hängt, zeigt der Artikel zum Verwaltungsaufwand in der Zahnarztpraxis.

Was ist ein Diktat und was kostet es an Zeit?

Beim Diktat spricht der Zahnarzt die Behandlung nach dem Eingriff auf, das Team oder eine Software macht daraus einen Text. Der Haken liegt im Ablauf: Der Behandler muss die Behandlung im Kopf wiederholen, sie ein zweites Mal aussprechen und später prüfen, was daraus geworden ist.

Wir nennen hier bewusst keine Minutenzahl pro Eintrag, denn dafür gibt es keinen belastbaren Wert, der für alle Praxen gilt. Messen Sie es selbst: Stoppen Sie eine Woche lang, wie lange Aufsprechen, Abtippen und Prüfen insgesamt dauern. Das Ergebnis ist Ihr Ausgangswert für jeden Vergleich.

  • Stärke: einfach einzuführen, keine Umstellung im Behandlungsablauf.
  • Grenze: Die Arbeit verschiebt sich, sie verschwindet nicht. Aus Tippen wird Sprechen plus Nachbearbeiten.
  • Grenze: Es entsteht Text, keine abrechenbare Leistung.

Kann ich während der Behandlung diktieren?

Ja, mit Live-Spracherkennung. Sie schreibt mit, während die Behandlung läuft, und legt den Text in der Karteikarte ab. Der Preis dafür ist die Unterbrechung: Wer während der Behandlung spricht, spricht auch für das System und nicht nur mit dem Patienten.

Das hat zwei praktische Folgen. Erstens müssen Sie sich beim Sprechen disziplinieren, damit das System Befehle von Gesprächen trennen kann. Zweitens bleibt das Ergebnis ein Text. Die Positionen nach BEMA und GOZ muss weiterhin jemand erfassen. Live-Spracherkennung spart deshalb vor allem das Tippen, nicht die Abrechnungsarbeit danach.

Was kann KI-Dokumentation besser als Diktat und Live-Erkennung?

Sie schreibt nicht nur mit, sondern erfasst Leistungen. Die KI-Dokumentation von Roger erkennt BEMA- und GOZ-Positionen und erfasst die Leistungen direkt im PVS. Roger ist die einzige KI-Dokumentation mit Leistungserfassung direkt ins PVS.

Damit verschiebt sich die Arbeit an einer anderen Stelle als bei den ersten beiden Generationen:

  • Der Eintrag entsteht strukturiert und standardisiert, statt als Freitext mit unterschiedlichem Aufbau.
  • Die Leistungen liegen nach der Behandlung bereits im PVS, statt später aus Text herausgelesen zu werden.
  • Der Zahnarzt konzentriert sich auf Behandlung und Gespräch, statt dauernd zu tippen.

Unvollständige Dokumentation ist nicht nur lästig, sie kann verlorene Leistungen und ein juristisches Risiko bedeuten. Mehr dazu, wo Leistungen im Alltag verloren gehen, lesen Sie im Artikel Leistungserfassung in der Zahnarztpraxis. Einen Überblick über das Produkt finden Sie auf der Seite KI-Dokumentation im Detail.

Wie genau ist Spracherkennung bei zahnmedizinischem Fachvokabular?

Das lässt sich nicht mit einer einzigen Prozentzahl beantworten, und wir nennen deshalb keine. Angaben einzelner Anbieter beruhen auf deren eigenen Tests und sagen wenig über Ihre Praxis. Aussagekräftig ist nur ein Test mit Ihren eigenen Begriffen, Ihren Behandlern und Ihrer Praxisumgebung.

So prüfen Sie jedes System in einer Probewoche:

  1. Lassen Sie typische Behandlungen aus Ihrem Alltag aufsprechen, nicht Beispielsätze des Anbieters.
  2. Prüfen Sie Zahnbezeichnungen, Materialien und Abkürzungen, die Ihre Praxis täglich benutzt.
  3. Testen Sie mit Hintergrundgeräuschen aus dem Behandlungszimmer und mit verschiedenen Stimmen im Team.
  4. Zählen Sie, wie viele Einträge Sie nachbessern mussten, und halten Sie die Zeit dafür fest.
  5. Prüfen Sie, ob am Ende Text oder abrechenbare Leistungen im PVS stehen.

Der fünfte Punkt entscheidet am häufigsten. Ein sehr gut erkannter Text, der trotzdem von Hand in Leistungen übersetzt werden muss, spart weniger Zeit als ein Eintrag mit kleiner Korrektur, der schon als Leistung im PVS liegt.

Was fließt aus der Sprachdokumentation ins PVS zurück?

Bei Diktat und Live-Spracherkennung ein Text, bei KI-Dokumentation strukturierte Leistungen. Das ist der Punkt, an dem sich die Generationen am stärksten unterscheiden, denn ein Rohtext muss nach der Behandlung noch kodiert werden.

Bei Roger erfasst die KI die Leistungen direkt im PVS. Das ist der Standardfall, nur bei einem kleinen Teil der Praxissoftware ist die direkte Übergabe eingeschränkt. In der Produktvorstellung klären wir vorab, wie das bei Ihrem PVS aussieht. Roger ersetzt Ihr PVS nicht, Roger legt sich darüber.

Welche Sprachdokumentation passt zu meiner Praxis?

Das hängt davon ab, wie viel Verwaltungsarbeit nach der Behandlung beim Team bleibt und wie viele Behandler dokumentieren. Die Tabelle ordnet typische Praxissituationen zu:

Ihre SituationPassende GenerationWarum
Einzelpraxis, wenige Einträge, Abrechnung läuft ohne EngpassDiktatDer Aufwand ist überschaubar, die Umstellung klein
Behandler, die gern schon während der Behandlung sprechenLive-SpracherkennungDas Tippen entfällt, der Ablauf bleibt bekannt
Mehrere Behandler, viel Dokumentation am Tagesende, Leistungen gehen verlorenKI-DokumentationStrukturierte Leistungen sparen auch die Nacharbeit im Team
Fehlende ZMV oder AbrechnungskraftKI-DokumentationWeniger Übersetzungsarbeit von Text in Leistungen

Eine ehrliche Empfehlung: Wenn Ihre Praxis mit Diktat gut zurechtkommt und das Team nicht überlastet ist, besteht kein Handlungsdruck. Spätestens wenn Leistungen verloren gehen oder die Abrechnung zum Engpass wird, lohnt sich der Blick auf die dritte Generation. Ist die Abrechnung bei Ihnen bereits ein Personalproblem, hilft auch der Artikel zum ZMV-Fachkräftemangel. Wie BEMA und GOZ zusammenhängen, erklärt der Beitrag Abrechnung beim Zahnarzt: Kassen- und Privatpatienten. Eine Einordnung des gesamten Themas finden Sie unter Wie KI die Zahnmedizin verändert.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Diktat und KI-Dokumentation?

Beim Diktat entsteht ein Text, den jemand abtippen, prüfen und in Leistungen übersetzen muss. KI-Dokumentation erkennt BEMA- und GOZ-Positionen und erfasst die Leistungen direkt im PVS. Die Übersetzung von Text in Leistungen verlagert sich damit vom Team auf die Software.

Wie genau ist Spracherkennung bei Zahnmedizin-Fachbegriffen?

Eine allgemeingültige Genauigkeit gibt es nicht, denn sie hängt von Fachbegriffen, Stimmen und Geräuschen in Ihrer Praxis ab. Zahlen einzelner Anbieter stammen aus deren eigenen Tests. Prüfen Sie jedes System eine Woche lang mit Ihren eigenen Behandlungen und zählen Sie, wie viele Einträge Sie nachbessern müssen.

Kann ich während der Behandlung diktieren?

Ja, mit Live-Spracherkennung, die während der Behandlung mitschreibt. Sie sparen das Tippen, müssen aber beim Sprechen auf das System Rücksicht nehmen, und das Ergebnis bleibt ein Text. Die Leistungen nach BEMA und GOZ müssen dann noch erfasst werden. KI-Dokumentation übernimmt auch diesen Schritt.

Funktioniert das mit meinem PVS?

Roger erfasst die Leistungen direkt im PVS. Bei einem kleinen Teil der Praxissoftware ist die direkte Übergabe eingeschränkt. Welche Variante für Ihr System gilt, klären wir in der Produktvorstellung, bevor Sie sich entscheiden. Roger ersetzt Ihr PVS nicht, sondern arbeitet darüber.

Was kostet Spracherkennung?

Die KI-Dokumentation von Roger gehört zum Paket XL und kostet 299 € pro Monat je Behandler im 12-Monats-Vertrag. Eine eigene Spracherkennungs-Position gibt es nicht. Praxen mit vier oder mehr Behandlern können optional ein Modulmodell wählen, die Preise finden Sie auf der Seite Preise.

Wie geht es jetzt weiter? Messen Sie zuerst, wie lange Ihr Team nach der Behandlung dokumentiert und abrechnet, dann sehen Sie, welche Generation sich lohnt. In der Produktvorstellung zeigen wir Ihnen, wie Roger die Leistungen direkt ins PVS schreibt.

Was ist der Unterschied zwischen Diktat und KI-Dokumentation?

Beim Diktat entsteht ein Text, den jemand abtippen, prüfen und in Leistungen übersetzen muss. KI-Dokumentation erkennt BEMA- und GOZ-Positionen und erfasst die Leistungen direkt im PVS. Die Übersetzung von Text in Leistungen verlagert sich damit vom Team auf die Software.

Wie genau ist Spracherkennung bei Zahnmedizin-Fachbegriffen?

Eine allgemeingültige Genauigkeit gibt es nicht, denn sie hängt von Fachbegriffen, Stimmen und Geräuschen in Ihrer Praxis ab. Zahlen einzelner Anbieter stammen aus deren eigenen Tests. Prüfen Sie jedes System eine Woche lang mit Ihren eigenen Behandlungen und zählen Sie, wie viele Einträge Sie nachbessern müssen.

Kann ich während der Behandlung diktieren?

Ja, mit Live-Spracherkennung, die während der Behandlung mitschreibt. Sie sparen das Tippen, müssen aber beim Sprechen auf das System Rücksicht nehmen, und das Ergebnis bleibt ein Text. Die Leistungen nach BEMA und GOZ müssen dann noch erfasst werden. KI-Dokumentation übernimmt auch diesen Schritt.

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In der Produktvorstellung zeigen wir Ihnen die KI-Dokumentation von Roger und klären, wie sie zu Ihrem PVS und Ihrem Praxisablauf passt.

Sandra Lienhardt

Praxisberaterin

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